Trotz einer engagierten Leistung musste sich die SG Sportschule Waldenburg in der Volleyball M41 Qualifikation dem stark besetzten Team der TSG 1846 Mainz-Bretzenheim mit 0:3 Sätzen geschlagen geben. In der Horst-Maurer-Halle der Sport- und Physioschule unterlagen die Wabus mit 25:19, 25:22 und 25:12.
Im Regionalentscheid Süd/Südwest ging es um das begehrte Ticket zu den Deutschen Meisterschaften der Ü41-Senioren. Entsprechend hoch war das Niveau – insbesondere auf Seiten der Gäste, die mit mehreren ehemaligen Erstligaspielern antraten und ihre Qualität über
Die Hohenloher hatte zu Beginn der Partie noch Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Mainz nutzte seine Routine und den konstanten Aufschlagdruck, um früh die Kontrolle zu übernehmen und sich den ersten Satz zu sichern. Trotz einiger Anpassungen gelang es den Gastgebern zunächst noch nicht, den Rhythmus der Gäste zu durchbrechen.
Im zweiten Satz präsentierte sich Waldenburg jedoch deutlich verbessert und zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Mit einer stabileren Annahme und einem variableren Spielaufbau entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zum 20:20 war der Satz völlig offen, und Waldenburg hielt dem Druck der erfahrenen Mainzer lange stand. Erst in der Schlussphase setzte sich die individuelle Klasse der Gäste durch.
Der dritte Satz fiel am Ende deutlicher aus, spiegelt jedoch nicht vollständig den Einsatz und die zwischenzeitlich starke Leistung der Gastgeber wider. Mainz spielte seine Erfahrung konsequent aus, während Waldenburg nach einem erneuten Rückstand nicht mehr entscheidend gegensteuern konnte.
Unterm Strich zeigte die SG Sportschule Waldenburg vor allem im zweiten Satz eine sehr ansprechende Leistung und bewies, dass sie auch gegen hochklassig besetzte Gegner mithalten kann. Auch wenn das Ticket zur Deutschen Meisterschaft verpasst wurde, liefert insbesondere diese Phase eine vielversprechende Grundlage für zukünftige Aufgaben.
Aufstellung SG Sportschule Waldenburg:
Sebastian Schwiertz, Matthias Schauder, Peter Wurtinger, Guilhem Linas, Marc-André Möller, Bastian Hein, Thomas Beisswenger (Libero), Alexander Richter, Gerhard Horndacher, Ronny Werther, Jörg Palmer.

